Vor dem großen Sturm am Sonntag konnten wir am Samstag noch frühlingshafte Temperaturen um die 15 Grad genießen. Philip und Pascal konnten so erstmals nach der Winterpause wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Sie sammeln – selbstverständlich nur kleine – Zweige und werfen sie in den Fluss. Noch lieber gehen sie mit ihren Gummistiefeln runter und laufen im Fluss herum. Da auf der Schwäbischen Alb aber noch immer Schneeschmelze herrscht, ist der Wasserstand des Flusses momentan gerade recht hoch, so dass ich die Jungs aus Sicherheitsgründen nicht runter lassen konnte. Sie hatten aber auch oben sichtlich ihren Spaß. Ein Problem waren allerdings die sporadisch über die Brücke fahrenden Autos. Für Pascal war die Winterpause vermutlich zu lang und er war es einfach nicht mehr gewohnt aufpassen zu müssen. Trotz meiner ständigen Warnungen vor herannahenden Autos wäre er einmal fast in eines gerannt. Auf meine Ermahnung hat er dann auch noch beleidigt reagiert. Pascal kann sehr nachtragend sein, was man von Philip überhaupt nicht behaupten kann.
Wenn man drei Söhne im Alter von sieben, fünf und einem Jahr hat, ist es unmöglich sie alle gleich zu behandeln. Von ihrem Temperament sehr ähnlich sind sich Philip und Patrick. Allerdings unterscheiden sich die Bedürfnisse eines Siebenjährigen sehr stark von dem des einjährigen Patrick (das meinte ich mit dem Einleitungssatz). Von ihrem Alter sehr viel ähnlicher wären sich Philip und Pascal. Obwohl sie ein Herz und eine Seele sind, unterscheiden sie sich als Menschen dennoch sehr stark. Vielleicht ergänzen sie sich deswegen aber auch so gut. Pascal ist der unauffälligere, deutlich ruhigere. Philip will hingegen mehr Aufmerksamkeit und hat diese manchmal auch entsprechend nötig. Für mich ist das nicht immer einfach. Einerseits will ich allen Kindern gerecht werden und ihnen allen auch das Gefühl geben, dass ihnen meine Aufmerksamkeit gleichermaßen zu Teil wird. Einfach ist das jedoch nicht. Pascal erledigt Dinge selbstständig, bei denen sich der zwei Jahre ältere Philip nur allzu gern von seinen Eltern helfen lässt (was er sicher nicht immer nötig hätte). Ich muss daher sehr aufpassen, dass sich Pascal nicht vernachlässigt fühlt, weil er seinen Eltern den Eindruck vermittelt, selbst ganz gut zurecht zu kommen (sofern man das in seinem jungen Alter so sagen kann). Teilweise erfüllt es ihn auch mit einem gewissen Stolz, Dinge erledigen zu können, die sein größerer Bruder nicht kann oder können will.
Wer auf den ersten Blick “pflegeleichter” zu sein scheint, muss dies auf den zweiten Blick aber nicht sein. Wenn Philip oder Patrick etwas nicht gefällt, teilen sie das ziemlich schnell lautstark mit. Bei diesen Jungs weiß ich also meistens recht genau woran ich bin. Pascal würde hingegen eher dazu neigen seine Probleme selbst zu lösen und nichts zu sagen. Das muss nicht unbedingt gut sein. Gerade deswegen ist es mir sehr wichtig, auch ihm genügend Beachtung zu schenken, obwohl häufig er es ist, der sich eigentlich wie der älteste Bruder verhält. Zum Glück kann man sich aber keine Kinder “backen”. Ich wüsste nämlich wirklich nicht, wessen Eigenschaften ein solches “Wunschkind” haben sollte.
Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres bekommt Philip jetzt mehr Hausaufgaben. Außerdem muss er jeden Tag mindestens zehn Minuten vorlesen. Zur Arbeitskontrolle bekamen die Erstklässler ein Büchlein, in das die vorgelesenen Minuten eingetragen werden müssen. In der ersten Woche war Philip mit etwas über 200 Minuten der Rekordhalter. Man muss ihn aber nicht zum Lesen treiben. Er macht das wirklich gerne.
Da im ersten Schulhalbjahr bei weitem nicht alle Buchstaben des Alphabets behandelt wurden, wird Philip – obwohl er Erstlesebücher verwendet – nun ins kalte Wasser geworfen und mit der ganzen Buchstabenpalette des Alphabets konfrontiert. Wenn man einem Kind beim Lesen hilft, wird einem erst bewusst wie schwierig die Sprache eigentlich ist und vor allem wie unlogisch die Schriftsprache. Folgt ein “e” auf ein “i” wird dieses nicht ausgesprochen, sondern dient lediglich zur Dehnung. Das Wort “die” wird also eigentlich wie “dii” ausgesprochen. Leider funktioniert diese Logik beim Wort “Familie” schon wieder nicht mehr. Schwierigkeiten bereitet Philip auch das “h”, wenn es zur Dehnung verwendet wird. Zwar entwickelt er allmählich ein Gefühl dafür, wann es ausgesprochen wird und wann nicht. Nachdem er nun aber begriffen hat, dass das “h” auch zur Dehnung eines Wortes verwendet wird, vermutet es Philip nun wiederum in Wörtern, in denen es nicht vorkommt. “Du” schrieb Philip neulich als “duh” – nämlich so wie man es eigentlich ausspricht. Gar nicht so blöd, nur leider falsch. Vor drei Wochen hätte er es hingegen richtig gemacht. Da kannte er den Buchstaben “h” noch nicht (außer in seinem Namen). Philip muss noch ziemlich viel (auswendig) lernen.
Auch nicht ganz einfach: Folgen zwei Vokale aufeinander, dehnen diese das Wort (“Seele”). Folgen hingegen zwei Konsonanten aufeinander, beschleunigt dies die Aussprache (“kommen”). Ich überlege gerade krampfhaft, ob wenigstens diese Regel immer gilt. Tut sie aber wahrscheinlich auch nicht.
Und warum schreibt man das Gebiss mit “ss”, während das Ergebnis nur ein “s” hat? Ich spreche beide Wörter am Ende jedenfalls gleich aus.
Ich hatte mich schon wiederholt daran versucht, Philip den Kalender beizubringen. Nun versucht es seine Lehrerin in der 1. Klasse. Heute musste er als Hausaufgabe einen Monatskalender bemalen, der wie eine Uhr aufgebaut ist. Mit dem Zeiger kann man von Monat zu Monat weiter drehen.
Zum Jahreswechsel blicke ich immer auf das vergangene Jahr zurück anstatt mir irgendwelche Vorsätze für das kommende zu fassen. Für mich bestand dieses Jahr aus zwei Hälften. Bis Mitte Juli war ich in Elternzeit. Seitdem arbeite ich – wenn auch in Teilzeit – wieder. Obwohl die Elternzeit nur ein halbes Jahr zurück liegt, erscheint sie mir doch schon viel weiter weg. Wenn es mir schon so geht, obwohl ich wegen meiner Teilzeitbeschäftigung weiterhin viel Zeit für die Kinder habe, wie muss es dann erst Vätern (oder Müttern) gehen, die nach einer Elternzeit wieder voll ins Berufsleben einsteigen? Die Elternzeit war eine spannende Erfahrung. Sie war aber auch eine schlichte Notwendigkeit. Jedenfalls hätte einer von uns beiden eine Auszeit nehmen müssen, um Patrick zu versorgen. Mittlerweile teilen wir uns die Kinderbetreuung, was ganz gut klappt. Zum Glück stoße ich in meinem beruflichen Umfeld auf relativ viel Verständnis, was sicher nicht selbstverständlich ist.
Ob ich die Elternzeit noch einmal so machen würde? Mit “so” meine ich die zehn Monate, die ich hatte, anstatt der üblichen zwei Vätermonate. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich bin mit der derzeitigen Situation jedenfalls auch sehr zufrieden. Zwei oder drei Tage in der Woche zuhause raus zu kommen und in die Stadt zum Arbeiten zu fahren, hat auch etwas. Für mich fast ideal, weil ich nach meinem Empfinden keine von beiden “Welten” allzu sehr vernachlässigen muss. Ich wäre an den Punkt, Teilzeit zu arbeiten, aber wahrscheinlich nicht gekommen, wenn ich nicht die Elternzeit gehabt hätte. Alleine schon für diese Weichenstellung war sie wertvoll – von den Kindern natürlich ganz abgesehen.
Im zweiten Halbjahr hat dann die Einschulung von Philip die zweite deutliche Veränderung für die Familie gebracht. Vor allem für ihn war das am Anfang eine erhebliche Umstellung. Er ist der älteste unter den Brüdern, obwohl gerade er vielleicht jemand wäre, der gut einen älteren Bruder gebrauchen könnte. So musste Philip aber die Schulwelt für sich alleine entdecken. Pascal wird es im neuen Jahr einfacher haben, wenn er in die gleiche Schule kommt. Nicht nur, weil er einen älteren Bruder in der Schule hat, sondern auch, weil seine Eltern dann erfahrener sein werden. Nicht nur Philip lernt in der Schule. Auch ich lerne mit, worauf man achten sollte. Sicherlich habe ich bei Philip in den vergangenen Monaten ein paar (zum Glück nur kleine) Fehler gemacht, die ich bei Pascal von vornherein vermeiden kann. Davon wird Pascal auf jeden Fall profitieren.
Insgesamt sehe ich dieses Mal sorgenfreier als noch vor einem Jahr in das kommende Jahr. Die Unsicherheiten (was nach der Elternzeit kommt) und die Einschulung von Philip sind dieses Mal jedenfalls nicht da. Vor einem Jahr hatte ich Bedenken, dass durch meinen Wiedereinstieg ins Berufsleben die Bindung zu den Jungs wieder weniger eng werden könnte. Das ist zum Glück nicht geschehen. Die Teilzeitbeschäftigung lässt mir genug Freiraum.
Bei Euch möchte ich mich für das Lesen dieses Blogs in diesem Jahr bedanken. Ich hoffe Ihr seid alle gesund und bleibt es auch. Einen guten Rutsch!
So “überraschend” wie Weihnachten in jedem Jahr kommt ist es auch schnell wieder vorbei. Bei uns hält sich der Verwandtschaftsstress in Grenzen, so dass ich die Tage dann auch genießen konnte. “Tage der Ruhe” sind es mit drei Jungs allerdings nicht gerade. Eher im Gegenteil – ein Tag im Büro ist meist ruhiger. Glücklicherweise sind Philip und Pascal sehr bescheiden, was Geschenke angeht. So hatten wir im Vorfeld keine großen Ausgaben oder Stress. Philip wünschte sich einen Webrahmen und Pascal eine Lupe. Leider gab es bei Pascal eine kleine Panne. Er hatte neulich mit seiner Patentante telefoniert und sich was wohl gewünscht? Eine Lupe. Nun hat er deren zwei und könnte eine davon seinem Bruder abgeben. Im Gegenzug müsste Philip dann aber Pascal mit seinem Webrahmen arbeiten lassen. Ganz so weit geht die Bruderliebe dann doch nicht (auch wenn man ansonsten sehr aneinander hängt).
Nachdem ich in letzter Zeit hier ein bisschen wenig geschrieben habe, will ich mir vor Weihnachten doch noch mal die Zeit dafür nehmen. Alleine schon, um Euch frohe Weihnachten zu wünschen.
Was hat sich in letzter Zeit getan?
Patrick hat mit 18 Monaten nun auch mit dem Laufen angefangen, wobei er sich nach wie vor nicht so richtig traut. Wenn er ein bisschen mutiger wäre, könnte er schon weiter sein. Aber egal, auch er wird es lernen.
Unser Schulkind Philip kann jetzt auch ein wenig lesen, wobei es noch recht holprig klappt. Da er entsprechend langsam liest, weiß er am Ende des Satzes oft nicht mehr, was am Anfang stand. Mit der Zeit wird er da aber sicherer werden. Viel schwieriger ist es für ihn, die gelesenen Wörter hinterher dann zu schreiben. Wenn er keine Vorlage hat, schreibt er die meisten Wörter falsch. Daran braucht man aber wohl nichts zu finden, weil das seinem Lernstand offenbar noch nicht entspricht. In seinen Arbeitsheften kommt “freies” Schreiben jedenfalls noch kaum vor. Häufig muss er Bilder mit den entsprechenden Wörtern verbinden. Schwierig wird dies immer dann, wenn er die entsprechenden Begriffe nicht kennt. Neulich wusste er beispielsweise nicht, was Kamillentee ist. Er hat einfach noch nie welchen getrunken. Dann tut man sich natürlich schwer, wenn man das Wort mit der Teetasse auf dem Bild verbinden soll.
Gestern ist einer von Philips Mitschülern wieder bei Pascal im Kindergarten aufgetaucht. Ich kenne zwar den genauen Hintergrund nicht. Es scheint aber so zu sein, dass dieser Junge zu früh eingeschult wurde und mit den Anforderungen noch nicht zurecht kam. Eine Situation, die vor allem für das betroffene Kind schwierig ist. Offensichtlicher kann man kaum gezeigt bekommen, dass man nicht “gut” genug war. Mit dem entsprechenden Stempel wird dieses Kind dann nächstes Jahr erneut eingeschult und dürfte ab der ersten Schulstunde von seiner Lehrerin als Problemfall betracht werden. Im Hinblick darauf bin ich froh, dass wir Philip nicht schon letztes Jahr in die Schule geschickt haben, obwohl er kurz vor dem Stichtag Geburtstag hatte. Heute hat er vor Weihnachten seinen letzten Schultag und sich die Ferien redlich verdient. Pascal hat es als Kindergartenkind da noch besser und war letzte Woche einfach auf Urlaub bei den Großeltern, was von den Kindergartentanten auch nicht gern gesehen wird. Ist mir aber egal.
Morgen haben Philip und Pascal eine Probe in der Kinderkirche. Sie spielen am Donnerstag im Krippenspiel mit. Philip singt im Engelschor (das passt wie die Faust aufs Auge) und Pascal spielt einen schweigenden Hirten. Er wollte für das erste Mal unbedingt eine Rolle, bei der er nichts sagen muss. Leider muss ich morgen arbeiten und kann bei den Proben nicht dabei sein.
Philip geht nun seit zweieinhalb Monaten in die Schule. Momentan ist sein Unterricht sehr “deutschlastig”, das heißt, dass sehr viel Zeit darauf verwendet wird, Schreiben und Lesen zu lernen. Meine Grundschulzeit liegt nun um die 30 Jahre zurück und der Unterricht hat sich stark verändert. Frontalunterricht gibt es kaum noch. Stattdessen haben die Kinder Arbeitshefte, in denen sie in der Schule sehr viel Zeit mit sogenanntem “Freien Arbeiten” verbringen. Der Lerneffekt ist dadurch sicher größer. Gleichzeitig ist diese Form des Unterrichts aber auch anstrengender, weil man nicht einfach mal abschalten kann. Das größte Problem sehe ich darin, dass die Kinder Arbeitshefte haben, die sie mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bearbeiten. Während das eine Kind bereits auf Seite 40 schwierigere Aufgaben löst, ist das andere Kind erst bei Seite 25 angekommen. So rennt die Lehrerin von Kind zu Kind, um diesem jeweils die Aufgaben erst einmal zu erklären. In Elternforen im Internet wird zudem an dieser Form des Unterrichts kritisiert, dass dadurch bereits von Anfang an ein entsprechender Druck auf die Kinder aufgebaut wird. Jedes Kind weiß wo das andere im Arbeitsheft bereits angekommen ist und kann sich vergleichen. Wobei schnell und schlecht natürlich nicht unbedingt besser sein muss als langsamer und gut. Heutzutage scheint mir aber eher schnelles Arbeiten gefragt zu sein.
Ich sehe das alles durchaus kritisch. Da das Kind stärker auf sich alleine gestellt ist (womit nicht jedes Kind zurecht kommt), wächst auch die Verantwortlichkeit der Eltern. Das Kind einfach “nur” in die Schule zu schicken, funktioniert bei den meisten Kindern vermutlich nicht. Das bedeutet im Ergebnis eine Verlagerung von schulischen Aufgaben auf die Eltern, weil viele Kids alleine überfordert wären. Ich bin fest davon überzeugt, dass Philip problemlos eine Woche krank sein und von mir oder meiner Frau zuhause betreut werden könnte, ohne dass dies negative Auswirkungen auf seinen Lernstand hätte. Das hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile hat man sicher dann, wenn man sich die Betreuung des Kindes materiell leisten kann (in der Zeit, in der ich mich um mein Kind kümmere, kann ich kein Geld verdienen). Leider sind nicht alle so privilegiert. Bei vielen Jobs kommt am Ende einfach nicht mehr genug heraus, um in einer Familie nur von einem Gehalt leben zu können. Muss der andere Elternteil auch noch (teilzeit)arbeiten und hat einen langen Fahrweg, geht das zwangsläufig von der Betreuungszeit ab. Hat man dann nicht nur ein Kind, schränkt das die Möglichkeiten noch weiter ein, sein Kind schulisch zu unterstützen.
Ist das Kind “superschlau”, ist es egal wie viel Zeit die Eltern für das Lernen haben, weil es auch so zurecht kommt. Ist es wie die ganz überwiegende Mehrzahl (zu der auch ich gehöre) nur “normal begabt”, sind seine Chancen sehr stark davon abhängig, ob sich die Eltern die Unterstützung ihrer Kinder zeitlich (das heißt indirekt eben materiell) leisten können. Dadurch sind die Chancen von Kindern wirtschaftlich besser gestellter Eltern von vornherein günstiger. Selbst wenn der Lehrer ansonsten völlig objektiv wäre.
Liest man mal ein bisschen in Lehrerforen, gewinnt man einen Eindruck darüber, was diese Herrschaften von den Unterrichtsmaterialien halten, mit denen sich Philip täglich rumschlagen darf. Etliche Lehrer messen dem Lesenlernen durch Schreiben eine besonders hohe Bedeutung bei (da ist nach meiner Laienmeinung auch durchaus etwas dran). Gerade das Material, das Philip verwendet, setzt nach Meinung vieler Lehrer zu wenig Schreibanreize.
Den perfekten Schreibanreiz setzt für Philip der Computer. Er findet es toll, wenn er die eingetippten Wörter auf dem Display sieht. Während Pascal gestern um 20.30 Uhr schon lange im Bett war, hätte Philip noch eine Weile weiter gemacht, wenn ich nicht den Stecker gezogen hätte.
Bei fast 20 Grad zieht es die Kinder nach draußen. Am liebsten steigen Philip und Pascal mit ihren Gummistiefeln durch einen kleinen Fluss bei uns in der Nähe. Vorhin waren wir kurz vor Sonnenuntergang eine Stunde dort.
Mein neuer Ipod nano ist ein nettes Spielzeug. Mit ihm habe ich dieses Video aufgenommen.
Diese Woche wurde die Tochter eines Kollegen krank. Fieber, Husten, Schnupfen – das Übliche eben. Sie ging zum Arzt und ohne weitere Untersuchung wurde die „Neue Grippe“ diagnostiziert.
Gestern bekam Pascal im Kindergarten ein Merkblatt mit, aus dem ich hier mal zitiere: „Wenn sich die Erkrankung auf keine offensichtlich andere Ursache zurückführen lässt und Ihre Ärztin/Ihr Arzt keine anderslautende Empfehlung gibt, ist gegenwärtig davon auszugehen, dass es sich um eine Ansteckung mit der Neuen Influenza handelt.“ Da wundert es kaum, dass die Zahl der angeblich Erkrankten drastisch ansteigt, wenn man einfach so zum Schweinegrippe-Patient erklärt wird.
Noch verrückter finde ich, dass sich zahlreiche Menschen aus meiner Umgebung gegen die Schweinegrippe haben impfen lassen, nicht aber gegen die „normale“ Grippe, die ganz offensichtlich schwerer verläuft. Ich habe mich noch nie gegen Grippe impfen lassen und sehe eigentlich keinerlei Anlass, mich dieses Mal anders zu verhalten.
…und bald will auch wieder mehr bloggen. Seit Philip in der Schule ist, ist alles aber stressiger geworden, weshalb mir gerade ein bisschen die Zeit fehlt. Bitte habt noch ein wenig Geduld. Ich gelobe Besserung!