Mein erster richtiger Tag in Elternzeit
Meine Frau arbeitet seit heute wieder. Bislang hat meine Frau noch einen großen Teil der Kinderbetreuung wahrgenommen. Ab sofort bin ich nun voll gefordert. Mein Tag fing heute um 4 Uhr am Morgen an. Patrick lutschte deutlich hörbar an seinem Daumen, was das untrügliche Vorzeichen dafür ist, dass er sich bald lautstark meldet und nach einer Flasche verlangt. Soweit wollte ich es nicht kommen lassen. Also stand ich um 4 Uhr auf und rührte erst einmal die Milch an. Leider sollte sich meine bisherige Erfahrung auch am frühen Morgen bestätigen: Bei mir trinkt Patrick wesentlich schlechter als bei meiner Frau. Während sie nur 10 Minuten braucht bis die Flasche leer ist, zog es sich bei mir 25 Minuten hin bis zwei Drittel der normalerweise benötigten Menge weg waren. Danach weigerte sich Patrick einfach weiterzutrinken. Ich brachte ihn dann wieder in sein Bett. So richtig an Schlaf war aber nicht mehr zu denken. Kurz vor 7 Uhr standen dann Philip und Pascal auf. Während ich ihnen ihr Frühstück machte, wollte das Baby schon wieder etwas trinken. Es blieb dann hektisch bis wir gegen 8.30 Uhr in den Kindergarten aufbrachen. Nachdem ich Philip und Pascal im Kindergarten untergebracht hatte, standen mir die ruhigsten Stunden des Tages bevor, die ich relativ entspannt mit Patrick und der Vorbereitung des Mittagessens verbringen konnte. Zurück aus dem Kindergarten mähten wir nach dem Mittagessen zuerst einmal den Rasen. Hoffentlich das letzte Mal in diesem Jahr. Zum Glück kehrte die Mama am Freitagnachmittag nicht allzu spät von der Arbeit nach Hause. Ab 16.30 Uhr hatte ich dann wieder etwas Unterstützung bei der Bändigung der Rasselbande. Insgesamt verlief der Tag wesentlich anstrengender als ich erwartet hatte. Ruhe hatte ich erst gegen 20 Uhr als alle Jungs im Bett waren. Allzu lange werde ich aber nicht mehr wach bleiben.
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