17.10.2008

Genau heute vor einem Monat hat meine Elternzeit begonnen. So richtigen Stress habe ich erst seit einer Woche als meine Frau wieder angefangen hat zu arbeiten. Gestern schöpfte ich erste Hoffnung, dass ich künftig länger schlafen könnte. Patrick verlangte nämlich erst um 5.45 Uhr nach seiner Flasche. Das war aber ein einmaliger “Ausrutscher”. Heute war es wie gewohnt wieder fast genau 4 Uhr als ein deutlich wahrnehmbares Daumenlutschen den aufkeimenden Hunger ankündigte. Inklusive der Zubereitung der Flasche dauert es bei Patrick immer rund 20 Minuten bis sie leer ist, das heißt bis wir beide wieder im Bett liegen. Mein Problem ist dabei leider, dass ich danach nicht mehr richtig einschlafen kann. So kurz vor sieben Uhr stehen dann Philip und Pascal (selber) auf und dann ist an Schlaf ohnehin nicht mehr zu denken.

Nach dem gestrigen (durchgehenden) Regentag ist heute keine Wolke am Himmel. Allerdings hat es in der Nacht ziemlich abgekühlt. Philip und Pascal mussten also gut eingepackt in den Kindergarten. Das gute Wetter freut mich nicht nur, weil es einfach besser für die Stimmung ist, sondern weil am Nachmittag die beiden Großen dann raus können. Am gestrigen Regentag war der Krach drinnen kaum mehr auszuhalten.

Wenn ich nun auf den ersten Monat Elternzeit zurückblicke und mich frage, was ich getan habe, fällt mir nicht viel ein. Ich hatte vor der Elternzeit gehofft, die Auszeit vom Arbeitsplatz auch ein bisschen für mich nutzen zu können. Daraus ist aber nichts geworden. Alle drei Jungs nehmen mich viel zu sehr in Anspruch, dass ich allzu viel Zeit für mich hätte. Abends liegen alle spätestens zwar um 20 Uhr im Bett. Leider bin ich dann vom Tag so geschafft, dass ich dann auch keine Lust mehr habe ein Buch zu lesen.

Ein Kommentar zum Beitrag “Ein Zehntel der Elternzeit vorüber”

  1. Genauso geht es mir schon mit einem Kind. :) Man ist einfach fix und alle.
    Und die halbe Welt denkt, man macht sich zu Hause ‘nen Bunten. :roll:

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