Die doppelte Lupe
So “überraschend” wie Weihnachten in jedem Jahr kommt ist es auch schnell wieder vorbei. Bei uns hält sich der Verwandtschaftsstress in Grenzen, so dass ich die Tage dann auch genießen konnte. “Tage der Ruhe” sind es mit drei Jungs allerdings nicht gerade. Eher im Gegenteil – ein Tag im Büro ist meist ruhiger. Glücklicherweise sind Philip und Pascal sehr bescheiden, was Geschenke angeht. So hatten wir im Vorfeld keine großen Ausgaben oder Stress. Philip wünschte sich einen Webrahmen und Pascal eine Lupe. Leider gab es bei Pascal eine kleine Panne. Er hatte neulich mit seiner Patentante telefoniert und sich was wohl gewünscht? Eine Lupe. Nun hat er deren zwei und könnte eine davon seinem Bruder abgeben. Im Gegenzug müsste Philip dann aber Pascal mit seinem Webrahmen arbeiten lassen. Ganz so weit geht die Bruderliebe dann doch nicht (auch wenn man ansonsten sehr aneinander hängt).
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